Alexa Live: Alexa Conversations ausprobiert
„Alexa Live“ hat uns vergangene Woche mit „Alexa Conversations“ ein neues Feature freigeschaltet, welches verspricht, Alexa Skills mit deutlich weniger Code zu implementieren. Die Anzahl verstandener Äußerungen soll gleichzeitig sehr viel umfangreicher und flexibler sein.
Das klingt vielversprechend und deshalb habe ich es selber einmal ausprobiert. Erster Eindruck: Unabhängig von dem, was „Alexa Conversations“ in der Spracherkennung leistet, verändert sich der Entwicklungsprozess. Zumindest Teile der Konfiguration werden nicht auf Code-Artefakte abgebildet, wenn wir mit den Ask-Tools von der Kommandozeile arbeiten. Ohne Web-Developer-Console geht es also nicht. Das ist schade.
Deployment-Zyklen beim Ändern des Sprachmodells werden sich deutlich verlangsamen: ich selber habe schon beim Ändern eines „invocation names“ Zeiten von 7,5 Minuten für einen Rebuild gemessen. Die offizielle Dokumentation von Amazon nennt „15 Minuten“ realistisch.
In anderen Worten bedeutet dies, dass man damit rechnen muss, nicht mehr als vier Änderungen pro Stunde durchzubringen. Das ist nicht viel, wenn man mit einer neuen Technologie erst einmal warm werden muss.